WM in Südafrika von 31.8 - 3.9

Teambewerb

Als letztes Rennen der WM stand der Teambewerb am Sonntag Nachmittag am Programm. Erwartungsgemäßg ging der Sieg eindeutig an Italien (Cecchetto, Mazzone, Zanardi). Zweiter wurde das Team aus den USA (Updike, Groulx, Delassantos) vor Deutschland (Jeffre, Frankowski, Eskau).

Für Österreich gingen Ablinger, Schattauer und Gritsch in dieser Reihenfolge an den Start und wir erreichten den 8. Rang.

Straßenrennen mit Rang 5 beendet

10 Runden zu je 6,07 Kilometer war der technisch sehr schwierige Rundkurs in Pietermaritzburg lang und 21 Fahrer gingen an den Start. Ich konnte mich mit einigen Fahrern bereits kurz nach dem Start vom Hauptfeld absetzen. Insgesamt sechs Fahrer, darunter alle Favoriten fuhren mit einem sehr hohen Tempo lange an der Spitze.

In der 8. Runde dann die Vorentscheidung: David Franek aus Frankreich sowie der Italiener Paolo Cecchetto und der Schweizer Heinz Frei konnten sich mit einem Zwischensprint und einer weiteren Tempoverschärfung von ihren Kontrahenten absetzen und machten den Weltmeistertitel im Zielsprint unter sich aus. Mit einer Gesamtzeit von 1:42:19 und einem Schnitt von 35,7 km/h sicherte sich David Franek vor Ceccetto und Frei den Weltmeistertitel.

Für mich war es das härteste Rennen bisher. Drei Runden vor Schluß hatte ich erste Krämpfe und konnte mit der Führungsgruppe nicht mehr mithalten. Gemeinsam mit dem Südafrikaner Mc Creadie kämpfe ich um den 5. Platz und erreichte diesen mit einer Zeit von 1:44:10. Das Ergebnis entspricht meiner Leistung.

Am Sonntag folgt der Teambewerb mit Schattauer, Gritsch und mir.

Ergebnisliste Straßenrennen

Große Hochachtung vor Heinz Frei, der mit 59 Jahren 2 WM-Medaillien mit nach Hause nehmen kann. Einfach nur genial wie der dominant die Steigungen hoch kurbelt.
 

Straßenrennen 1. September

Platzierung

5

Zeit

1:44:10

Strecke

60,07 km
10 Runden

Schnitt

34.6

6. Platz beim Zeitfahren

Beim Zeitfahren am 31. August bei der Paracycling-Weltmeisterschaft in Pietermaritzburg (Südafrika) zeigte sich ein schwerer, 7,76 km langer Rundkurs. Die sehr hügelige und windanfällige Strecke musste 3 Mal gefahren werden. Mit einer Zeit von 41 Minuten und 13 Sekunden reichte es für den 6. Platz.

Das Rennen war sehr hart, das Wetter war OK, sehr windig aber die Temperatur war optimal. Die frische Haut am Handballen (nach einer Brandblase) ist sehr dünn und empfindlich, das Podest war für mich einfach nicht erreichbar. Zu schnell in die erste Runde musste ich bereits in der 2. Runde feststellen, dass ich das Rennen verloren hatte.

Die langen und teilweise steilen Anstiege, der rauhe unruhige Asphalt, ein zu großes Kettenblatt und die dadurch zu niedriege Trittfrequenz ergaben in Summe einen zu harten Hang für mich.

Die Podiumsplätze gingen verdient an den Italiener Paolo Ceccetto, den Schweizer Heinz Frei (25 Sekunden zurück) und Charles Moreau aus Kanada (+ 52 Sekunden).

Ergebnisliste Zeitfahren

Zeitfahren 31. August

Platzierung

6

Zeit

41:13

Strecke

23.3 km

Schnitt

33.8

Saisonhöhepunkt

Die bisher 4 WM-Medaillen sollen noch mehr werden.

Vom 31. August bis 3. September 2017 finden in Pietermaritzburg in Südafrika die Weltmeisterschaften statt. Ich gehe voll motiviert in diese Titelkämpfe.

Zuletzt musste ich allerdings mein Trainingspensum aufgrund einer beim Nationalteamtraining erlittenen 4x5 Zentimeter großen Brandblase am linken Handballen etwas drosseln. Trotzdem gehe ich mit großen Erwartungen in die beiden WM-Einzelbewerbe, die hügelige schwierige Strecke kommen mir entgegen.

Am 31. August steht das Einzelzeitfahren auf dem Programm, zwei Tage später folgt das Rundstreckenrennen über 60,7 Kilometer. Geplant ist weiters noch der Start im Handbike-Teambewerb am 3. September.

Ich werde die letzte Vorbereitungsphase so gut es geht nutzen und voll motiviert nach Südafrika reisen. Meine Erwartungen sind hoch, ich fühle mich mental in Topform und eine weitere WM Medaille ist mein erklärtes Ziel. Am 27. August werde ich nach Südafrika fliegen und die Tage bis zum Wettkampf zur Akklimatisierung und zum Training vor Ort nutzen.


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