In das Heeresleistungssportzentrum (HLSZ) aufgenommen

Eine besondere Ehre ist für mich die Aufnahme in das Österreichische Heeresleitungssportzentrum. Damit bin ich erster querschnittgelähmter Athlet im HLSZ.

Durch die optimalen Trainingsbedingungen wird damit eine noch professionellere Vorbereitung für die Wettkämpfe im nächsten Jahr möglich. Das große Ziel 2018 ist bei der Handbike-WM in Maniago/Italien das Podium.

Die Aufnahme in das HLSZ hat zwei große Vorteile: Ich bin damit bei meinen Fahrten zum Training sowie beim Training selbst versichert und damit sozial besser abgesichert und teile außerdem ab sofort im Olympiazentrum auf der Gugl meine Trainingstätte mit Topsportlern aus anderen Sportarten. Beim ersten Training in Linz konnte ich unter optimalen Trainingsbedingungen bereits mit den Weltklasseathleten Michael Gogl, Viktoria Schwarz, Anna Lehaci und Bettina Plank Bekanntschaft schließen.

Das Training mit anderen Sportlern und der damit verbundene Erfahrungsaustausch bedeutet für mich eine super Motivation. Damit wird eine noch professionellere Vorbereitung für die Rennsaison 2018 möglich.

Die tägliche Meldung mit Standeskontrolle am Olympiastützpunkt und ein genauer Trainings- und Leistungsnachweis sind für alle 53 verpflichteten OÖ. LeistungssportlerInnen, darunter auch Spitzensportler wie Ivona Dadic, Lukas Weisshaidinger oder Lisa Zeiser verpflichtend.

Insgesamt wurden jetzt österreichweit 12 Athleten mit körperlicher Einschränkung in die Heeressportstruktur aufgenommen. Seit 2016 ist der  beinamputierten Kanuten Markus Sowboda beim Heer unter Vertrag ist. Aktuell finden die Sportler bedingt durch die Baumaßnahmen am Olympiastützpunkt noch eingeschränkte barrierefreie Möglichkeiten vor. Nach Abschluss der Bauarbeiten im Juni 2018 werden diese behindertengerecht optimiert sein.

Die Spitzensportlerinnen Anna Lehaci und Viktoria Schwarz (Kanu) mit Walter Ablinger und Fechterin Paula Schmidl im Heeresleistungssportzentrum (vlnr)
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